Geologie am Steinbruch | Wir für Heilbronn e. V.
Weinpanorama Logo
Steine

Kennzeichnend für die Germanische Trias in Süddeutschland sind die Ablagerungen von Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper. Während Keuper und Bundsandstein festlandgebildet sind, beruht Muschelkalk auf einer marinen Bildung.

Die Schichten der Keuperberge um Heilbronn sind rund 200 Millionen Jahre alt und bis zu 150 Meter mächtig. Das überwiegend zum Gipskeuper gehörende verwitterte Mergelgestein an den Hängen des Wartbergs mit seinen blaugrauen, grünen und roten Tönungen eignet sich bestens für den Weinbau. Der Keupermergel entsteht aus Ablagerungen der Gesteine und setzt sich zusammen aus Ton und Kalk. Er zerfällt rasch an der Luft zu Boden, ist luft- und wasserdurchlässig, besitzt einen hohen Nährstoffgehalt und erwärmt sich rasch durch die Sonne – ideale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Weinbau.

Auf dem Gipskeuper liegt eine bis zu 45 Meter -mächtige Schicht eines Schilfsandsteins, der -Heilbronner Sandstein. Er eignet sich nicht für den Weinbau, wurde dafür intensiv abgebaut – der Steinbruch steht heute unter Naturschutz. Seine Steine wurden kulturhistorisch bedeutsam verbaut am Ratha